Zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte die Wiener Werkstätte die Modewelt durch das avantgardistische Reformkleid. Befreit von einengenden Korsetts setzten Designer wie Josef Hoffmann und Eduard Josef Wimmer-Wisgrill auf fließende Silhouetten, geometrische Textildrucke und kunstvolle Handarbeit, wodurch Kleidung in Wien erstmals als gleichberechtigtes Gesamtkunstwerk verstanden wurde.